Für die schnelle Alltagsküche

Es gibt viele Tricks, um sich das Kochen im Alltag zu erleichtern. Hierbei helfen auch diese beiden: die Suppenpaste ist prima für ein schnelles Süppchen oder um Soßen aufzupeppen. Die Salatsoße auf Vorrat erleichtert es, jeden Tag frischen Salat zu genießen. 

Suppenpaste/Gemüsebrühe
Suppenpaste/Gemüsebrühe

Suppenpaste

 

Für ca. 1 L
Zubereitungszeit: ca. 60 Min.

Zutaten
1 kg Gemüse (z. B. Sellerie, Karotten, Lauch, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Champignons, Wurzelpetersilie, Pastinake), 2 Knoblauchzehen, 1 TL Liebstöckel, ½ Bund frische Petersilie, 5 Pfefferkörner, ½ Bund gemischte frische Kräuter (Salbei, Rosmarin, Thymian, Minze), 1 Lorbeerblatt, 5 Wacholderbeeren, 30 g Olivenöl, 170 g Meersalz

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Ofen auf 175° C vorheizen. Das Ofengitter auf unterster Schiene einschieben.

Gemüse waschen, putzen und klein schneiden. In einem Topf bei größter Hitze 2-3 Minuten anbraten.

Kräuter waschen und trocken schütteln, grob hacken und mit Olivenöl, Salz, Pfefferkörner, Wacholder und Lorbeerblatt zum Gemüse geben, gut umrühren und im Backofen bei  175° C auf der unteren Schiene mit geschlossenem Deckel  50 Minuten köcheln. Zwischendurch umrühren (Achtung! Topf ist heiß!).

Zum Schluss fein pürieren und in Gläsern im Kühlschrank aufbewahren. Hält im Kühlschrank mehrere Monate.

 

Oder in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren.

1 EL entspricht 1 Würfel Gemüsebrühe.

 

Die Paste wird im Ofen gekocht, weil sie so nicht anbrennt.

 

Wenn man sie pur kostet, ist sie sehr salzig – das muss sie sein, das Salz konserviert. Beim würzen mit der Paste kann man sich dann zusätzliches Salz meist sparen.

Salatsoße auf Vorrat
Salatsoße auf Vorrat

Salatsoße auf Vorrat

 

Für ca. 1 L

Zubereitungszeit: ca. 10 Min.

Zutaten
300 ml Öl, 150 – 200 ml Essig, 3 TL Kräutersalz, 2 EL Senf, 1 EL Honig oder Agavendicksaft, 400 ml Wasser

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Alle Zutaten in ein Gefäß mit Schraubverschluss füllen, gut schütteln. Hält im Kühl bis zu 1 Woche! Vor Gebrauch immer gut schütteln.

 

Um die Wertigkeit der Blattsalate zu erhöhen und etwas Abwechslung in die Schüssel zu zaubern, ist es gut, noch anderes frisches Gemüse dazu zu schnibbeln oder zu reiben (Möhren, Gurke, Radieschen, Tomate, Sprossen, Teltower Rübchen, Rotkohl roh, Rote Beete roh, Früchte wie Mango, Erdbeeren, Apfel etc.)
Abwechslung bringen auch die vielen verschiedenen Salatsorten – es muss nicht immer Eisbergsalat sein! z. B. Endivien, Feldsalat, Eichblatt, Chicoreé, Lollo rosso, Lollo bianco, Rucola, roter Kopfsalat.

 

Außerdem:

 

  • verschiedene Ölsorten verwenden (Leindotteröl, Kürbiskern- oder Walnussöl 1:1 mit neutralem Öl, Olivenöl, Kräuteröl)
  • verschiedene Essigsorten ausprobieren (Feigenessig, Apfelessig, Himbeeressig, Balsamico, Rotweinessig) Zahlreiche Sorten, in kleinen Mengen, findet man in Geschäften, die aus Glasballons abfüllen („Vom Fass“ etc.)
  • verschiedene Senfsorten benutzen oder im Winter Orangensaft statt Wasser verwenden
  • die Salatschüssel mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe ausreiben, wer es herzhaft mag, Knoblauchzehe hacken oder durch eine Presse drücken
  • Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten
  • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten
  •  frische Kräuter fein hacken
  • Ölsaatenmix oder gehackte Nüsse dazu geben (Sonnenblumen-, Kürbiskerne, Sesam, Walnüsse, Mandeln)
  • Dressing mit Joghurt oder Creme fraish verrühren

 

Wichtig: Zwiebeln und frische Kräuter immer frisch zum Salat geben! Die Kräuter werden sonst bitter und die Soße verdirbt schnell.

 

Wenn möglich, Blattsalate, zumindest in den Wintermonaten, in Bio-Qualität verwenden. Blattsalate aus konventionellem Gewächshaus-Anbau enthalten erhöhte Mengen an Nitrat. 

Kontakt: 0 30 - 20 27 57 04

oder

sonja-guse@sana-assindia.de

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Am besten schmeckt regionales, saisonales. Es wird reif geerntet und hat keine langen Wege. Im Dezember gibt`s: 

Chicorée, Chinakohl, Feldsalat, Grünkohl, Möhren, Porree, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Weißkohl, Zwiebeln

Obst: Apfel, Birne

© Pitopia, Simone Voigt, 2011
© Pitopia, Simone Voigt, 2011