Vollkornbrot ohne wenn und aber

Brot aus Backshops, Discountern und Backketten ist leider nicht das, für das es sich ausgibt. In aller Regel sind es Fertigmischungen oder Fabrikbrote mit Zusatzstoffen wie Enzymen, Emulgatoren, Feuchthaltemitteln und Beschleunigern, die dafür sorgen, dass die Teige maschinentauglich sind und schnell verarbeitet werden können. Der gesundheitliche Wert bleibt auf der Strecke und so tragen sie zu Unverträglichkeiten mit Verdauungsproblemen bei. Echte Vollkornbrote bekommt man hier nicht. Die Teige werden mit Zucker eingefärbt und mit ein paar Körnern auf "vollwertig" gepimpt, um ihnen ein "gesundes" Aussehen zu geben. Alternativen sind Biobackwaren oder einfach selber machen....

Sauerteig-Ansatz (© Pitopia, Liz Collet, 2009)
Sauerteig-Ansatz (© Pitopia, Liz Collet, 2009)
  1. Sauerteig-Ansatz

 

Zutaten: Ein Glasgefäß ohne Deckel mit 2 L Fassungsvermögen, ein Leinentuch, 300 g Roggenvollkornmehl (möglichst frisch gemahlen), 300 ml warmes Wasser, 1 TL Naturjoghurt, 1 TL Agavendicksaft

 

Bitte auf peinliche Sauberkeit achten!

 

  1. Tag: 100 g Roggenmehl, 100 g Wasser ca. 30°C, 1 TL Joghurt, 1 TL Agavendicksaft verrühren, in das Glasgefäß geben und mit einem Leinentuch abdecken. 24 Stunden warm stellen bei ca. 25-30°C.
  2. Tag: 100 g Roggenmehl, 100 g warmes Wasser mit dem Ansatz vom Vortag verrühren, wieder 24 Stunden stehen lassen.
  3. Tag: 100 g Roggenmehl, 100 g warmes Wasser mit dem Sauerteig verrühren und nochmal 24 Stunden stehen lassen.

Danach ist der Sauerteig gebrauchsfertig. Es muss ein lockerer, säuerlicher Teig mit kleinen Luftbläschen sein. Davon nimmt man soviel, wie im Brotrezept angegeben. Der Rest kann ca. 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

Sauerteigbrote sind wesentlich bekömmlicher, da der Teig lange Ruhezeiten hat und dadurch z. B. Phytostoffe und sog. Fodmaps abgebaut werden.

 

 

 

Kontakt: 0 30 - 20 27 57 04

oder

sonja-guse@sana-assindia.de

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Am besten schmeckt regionales, saisonales. Es wird reif geerntet und hat keine langen Wege. Im Dezember gibt`s: 

Chicorée, Chinakohl, Feldsalat, Grünkohl, Möhren, Porree, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Weißkohl, Zwiebeln

Obst: Apfel, Birne

© Pitopia, Simone Voigt, 2011
© Pitopia, Simone Voigt, 2011